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BGH: Brauereien dürfen ihr Bier nicht als „bekömmlich“ bewerben

Der BGH hat sich mit seinem Urteil vom 17.05.2018 den Brauereien und ihrem Bier gewidmet (Az.: I ZR 252/16).

Konkret ging es um eine Brauerei, die mehrere Biersorten (Alkoholgehalt von mehr als 1,2 % Volumenprozent) unter Verwendung des Begriffs „bekömmlich“ beworben hatte. Nach der neuen Auffassung des BGH stelle der Begriff „bekömmlich“ jedoch eine gesundheitsbezogene Angabe dar.

Der Begriff "bekömmlich" bringe bei einer Verwendung für Lebensmittel zum Ausdruck, dass dieses im Verdauungssystem gut aufgenommen und - auch bei dauerhaftem Konsum - gut vertragen werde. Genauso verstünden die Verbraucher den Begriff "bekömmlich" im Zusammenhang mit der beanstandeten Werbung.

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