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OLG Köln: Keine Werbung mit „fast alles“, wenn „fast alles“ gar nicht fast alles umfasst

Das OLG Köln hat am 20.04.2018 entschieden, dass ein Werbung mit „fast alles“ dann unzulässig ist, wenn von dem „fast alles“ gar nicht „fast alles“ umfasst ist (Az.: 6 U 153/17).

Konkret hatte ein Möbelmarkt damit geworben, er gewähre 30 Prozent Rabatt auf „fast alles“. Tatsächlich gab es zahlreiche Einschränkungen bezüglich des Rabatts.

Zu den Ausnahmen gehörten u.a. bereits reduzierte Waren und Artikel von 40 namentlich genannten Herstellern. Das OLG Köln sah hierin objektiv falsche Angaben zum Preisnachlass im Blickfang der Werbung, welche auch nicht durch einen erläuternden Zusatz richtiggestellt werden könnten.

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